Das Fasten, oft in der Fastenzeit, bietet jedem gesundheitsbewussten Menschen die Möglichkeit, den Körper effektiv zu entschlacken, entgiften und abzunehmen. Durch die verschiedensten Einflüsse, wie durch unsere Ernährung und auch durch die Umwelt, sammeln sich mit der Zeit erhebliche Mengen an Giftstoffen und Schlacken in unserem Körper an, welche wiederum verschiedenen Gesundheitsprobleme verursachen können. Durch das Fasten ist unser Körper in der Lage, diese Giftstoffe und Schlacke aus dem Gewebe und aus dem Darm zu lösen und auf natürlichen Weg auszuscheiden. Hierdurch kann selbstverständlich ein herbstlicher Beitrag für unsere Gesundheit geleistet werden. Für das Fasten gibt es unterschiedliche bewährte Herangehensweisen, in deren Rahmen die Nahrungsaufnahme auf ein Minimum reduziert wird. Bei jeglicher Art von Fastenkur ist es von hoher Wichtigkeit, sehr viel zu trinken, denn der menschliche Körper kann ohne Probleme mehrere Tage ohne Nahrung auskommen, doch Wasser muss dem Körper immer in einer ausreichenden Menge zugeführt werden. Auch für das Entgiften des Körpers ist die Wasseraufnahme von hoher Bedeutung, denn nur wenn dem Organismus eine ausreichende Menge Flüssigkeit zur Verfügung steht, können die Giftstoffe und Schlacke effektiv ausgeschwemmt werden.Im Idealfall wird im Rahmen einer Fastenkur ein spezieller Fastentee getrunken, mit dessen Hilfe der Körper zum einen mit einer ausreichenden Menge Wasser versorgt wird und der zum zweiten auch mithilfe ganz spezieller Inhaltsstoffe die Entgiftung und Entschlackung unterstützt. Ein wirksamer und guter Fasten-Teesorten setzten sich aus rein natürlichen Kräutern zusammen, wie beispielsweise aus Mate Tee. Loser Tee wie von Aurica ist wegen seiner individuellen Portionierung besser geeignet als Beuteltee. Diese Teesorte dämpft effektiv das Hungergefühl und hilft dem Körper dabei, Schadstoffe schneller auszuscheiden. Hierdurch kann mithilfe dieser Fastentees auch eine sehr gute Gewichtsreduzierung erreicht werden. Zudem bietet sich für die Unterstützung Entgiftung der Mariendisteltee oder eine Teemischung aus Brennnessel und Birkenblätter sehr gut an. Da es im Rahmen einer Fastenkur durch die verringerte Nahrungsaufnahme und durch die Entgiftung immer wieder zu Müdigkeit und Schlappheit kommen kann, empfehlen viele Ernährungsexperten während des Fastens einen milden Grüntee zu trinken, denn Grüner Tee wirkt belebend auf Körper und Geist. Wer Grüntee nicht mag, kann alternativ auch auf einen Fastentee mit Rosmarin- und Weißdornblättertee zurückgreifen, denn Rosmarin bietet eine sanfte Anhebung des Blutdrucks und Weißdornblätter sorgen für eine sanfte Steigerung der Herzleistung. Weitere bewährte Kräuter für das Fasten stellen der Buchweizen und Ingwer für die Förderung der Durchblutung und somit auch für die Entgiftung und Belebung des Körpers dar. Um bei der Fastenkur ideal entspannen zu können, kann ein Melissentee oder Lavendeltee getrunken werden.  Bildnachweis:© Gina Sanders - Fotolia.com

Anwendung und Dosierung

Wer die gesundheitlichen Vorteile von Tee nutzen möchte, sollte auf Qualität und Regelmäßigkeit achten. Drei bis fünf Tassen Tee pro Tag gelten in den meisten Studien als optimal. Variieren Sie zwischen verschiedenen Teesorten, um von unterschiedlichen Wirkstoffprofilen zu profitieren: Grüner Tee am Morgen für die Catechine, Oolong nach dem Mittagessen für die Verdauung, Kräutertee am Abend für die Entspannung.

Trinken Sie Tee möglichst ohne Zucker. Wenn Sie den Geschmack abschwächen möchten, eignen sich ein Schuss Milch oder ein Teelöffel Honig besser als raffinierter Zucker. Beachten Sie auch, dass Tee die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Quellen hemmen kann — trinken Sie daher zu den Mahlzeiten lieber Wasser und genießen Sie Tee zwischen den Mahlzeiten.

Wirkungsweise von Fastentee erklärt

Fastentee ist nicht einfach ein gewöhnlicher Kräutertee – er ist gezielt auf die Bedürfnisse des fastenden Körpers abgestimmt und soll die natürlichen Entgiftungsprozesse des Organismus unterstützen. Während einer Fastenkur stellt der Körper auf Fettverbrennung um und produziert dabei Stoffwechselabbauprodukte, die über Leber, Nieren und Darm ausgeschieden werden müssen. Genau hier setzt Fastentee an. Für die beste Wirkung sollte Fastentee regelmäßig über den Tag verteilt getrunken werden – morgens, mittags und abends je eine Tasse, ergänzt durch reichlich stilles Wasser. Manche Fastenkonzepte unterscheiden zwischen einem aktivierenden Morgentee (mit Brennnessel, Löwenzahn) und einem beruhigenden Abendtee (mit Baldrian, Hopfen, Passionsblume). Die Zubereitung ist identisch mit normalen Kräutertees: zwei Teelöffel pro Tasse, mit 90 Grad heißem Wasser übergießen, fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Fastentee sollte stets ungesüßt getrunken werden, da das Fasten kalorienfrei bleiben soll.

Die Wirkung von Fastentee auf Leber, Nieren und Darm

Die wichtigsten Wirkungsorgane eines Fastentees sind Leber, Nieren und Darm. Kräuter wie Löwenzahn und Artischocke stimulieren die Gallenproduktion der Leber und verbessern den Gallenfluss. Dies erleichtert die Verstoffwechslung von Fettsäuren und die Ausscheidung von fettlöslichen Giftstoffen. Mariendistel schützt die Leberzellen vor Schäden durch die erhöhte Stoffwechselaktivität beim Fasten. Die Nieren werden durch harntreibende Kräuter wie Brennnessel, Birkenblätter, Schachtelhalm und Goldrute entlastet: Diese Kräuter steigern die Urinproduktion und fördern damit die renale Ausscheidung von harnpflichtigen Substanzen. Für den Darm werden oft milde Abführkräuter wie Sennesblätter oder Flohsamen verwendet, um zu Beginn des Fastens den Darm zu leeren und Verstopfung während des Fastens vorzubeugen. Die Kombination dieser zielgerichteten pflanzlichen Wirkstoffe macht Fastentee zu mehr als einem bloßen Flüssigkeitslieferanten – er ist ein aktiver Begleiter des Fastenprozesses.

Wissenschaftliche Erkenntnisse und traditionelle Anwendung

Die Wirksamkeit von Fastentee ist sowohl in der Volksmedizin gut belegt als auch durch wissenschaftliche Studien zu den einzelnen enthaltenen Kräutern gestützt. Löwenzahn wurde in Studien als hepatoprotektiv und choleretisch (gallefördernd) nachgewiesen. Brennnessel zeigt in klinischen Untersuchungen eine signifikante harntreibende Wirkung und mineralstoffreiche Zusammensetzung. Für Mariendistel-Extrakt (Silymarin) ist die leberschützende Wirkung gut dokumentiert und klinisch anerkannt. Artischockenextrakt fördert nachweislich die Gallenproduktion und verbessert Leberwerte. Die Kombination dieser Kräuter in einer Fastenkur nutzt ihre synergistischen Effekte: Während Leber und Nieren aktiv entgiften, sorgt der Darm für die Ausscheidung. Wichtig dabei: Fastentee ist eine Unterstützungsmaßnahme – er funktioniert am besten in einem ganzheitlichen Fastenkonzept mit ausreichend Flüssigkeit, Ruhe und eventuell Bewegung. Ohne die kalorische Einschränkung des Fastens selbst bleibt seine Wirkung begrenzt.

Häufige Fragen zur Wirkung von Fastentee

Entgiftet Fastentee den Körper wirklich?
Der Begriff „Entgiftung" ist wissenschaftlich umstritten, da der Körper über Leber und Nieren kontinuierlich selbst entgiftet. Fastentee unterstützt diese Organe in ihrer natürlichen Funktion und optimiert sie – er hilft dem Körper, effizienter zu entgiften, ersetzt aber keine Organfunktion.

Welche Kräuter sind im Fastentee am wirksamsten?
Die wirksamsten Fastentee-Kräuter für die Leber sind Löwenzahn und Mariendistel. Für die Nieren sind Brennnessel, Birke und Goldrute besonders wirksam. Für den Darm sind Flohsamen und mild dosierende Abführkräuter wie Sennesblätter sinnvoll.

Kann Fastentee Nebenwirkungen haben?
Ja, insbesondere wenn er Sennesblätter enthält. Diese können bei zu hoher Dosis oder zu langer Anwendung Krämpfe und Durchfall verursachen. Harntreibende Kräuter können bei Nierenerkrankungen kontraindiziert sein. Immer die Dosierungsempfehlungen beachten.

Wie viele Tassen Fastentee pro Tag sind empfehlenswert?
Drei bis fünf Tassen täglich sind typisch für eine Fastenkur. Dazu sollten täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter stilles Wasser getrunken werden, damit die durchspülende Wirkung optimal zur Geltung kommt.

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