Rooibos vergleichbar mit Sencha!


Bluthochruck muss man langsam wohl wirklich schon als Volkskrankheit bezeichnen. Immer mehr Menschen leiden bei uns darunter und dennoch werden die Folgen oft unterschätzt. Wie der Name schon verrät, wird bei Bluthochdruck das Blut mit zu viel Druck durch die Andern gepumpt, die langfristig unter dieser Überbeanspruchung sehr stark leiden können. Besonders feine und dünne Adern beispielsweise können platzen. In der Niere bedeutet dies mindestens eine Reduzierung der Filterleistung, wenn nicht sogar ein schwerwiegendes Nierenversagen, was wiederum eine Dialyse notwendig macht. Im Gehirn dagegen sind die Folgen von geplatzten Andern allgemein als Schlaganfall bekannt. Doch auch das Herz leidet unter Bluthochdruck. Das Blut kommt viel zu schnell an, unser Herz hat ständig eine viel größere Menge als normal durch unseren Körper zu pumpen. Diese permanente Überlastung endet früher oder später in einem Herzinfarkt.

Rooibos vergleichbar mit Sencha!

Mehr als genug Gründe also, etwas gegen zu hohen Blutdruck zu unternehmen. Aber auch, um seinen Blutdruck regelmäßig kontrollieren zu lassen und am besten auch vorbeugend etwas zu unternehmen, damit es gar nicht erst zu einer Hypertonie kommt. Teefans wissen natürlich längst, was sie für einen gesunden Blutdruck tun können: Tee trinken selbstverständlich.

Wissenschaftler haben inzwischen in zahlreichen Studien eindrucksvoll belegt, wie sehr vor allem grüner Tee ein gesundes Herz-Kreislauf-System unterstützen kann, bzw. sogar bereits im Falle einer Erkrankung zu einer Verbesserung der medizinischen Werte führen kann. Doch den Experten geht es bei ihren Untersuchungen keineswegs ausschließlich darum, die weltweite Teewirtschaft zu stärken. Vielmehr sind sie ständig auch auf der Suche, nach neuen Wirkmechanismen und Inhaltsstoffen, die für diese positiven Wirkungen verantwortlich sind. Mit deren Hilfe könnte man nämlich möglicher Weise neue Medikamente herstellen, die zum einen effektiver sind, zum anderen aber auch weniger Nebenwirkungen haben.

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Aktuell sind in Fällen von Hypertonie sog. ACE-Hemmer die Mittel der Wahl. ACE steht für einen bestimmten Enzymkomplex, deren Aktivität ganz entscheidend für die Durchmesser-Regulierung unserer Adern ist. Werden diese Enzyme blockiert, entspannen und weiten sich die Adern, das Blut fließt somit automatisch langsamer und der Blutdruck sinkt. Längst ist bekannt, dass Tee natürlicher Weise ebenfalls ACE-Hemmer enthält, wodurch durch regelmäßigen Teegenuss der Blutdruck ganz nebenbei positiv beeinflusst wird.

In einer aktuellen Studie teilten die Wissenschaftler ihre Patienten in drei Gruppen ein. Eine für japanischen Sencha, eine für indischen Assam (Schwarztee) und eine für südafrikanischen Rooibos Tee. Der Definition nach, ist Rooibos zwar gar kein Tee, dennoch lässt sich nicht verleugnen, dass er wie ein solcher hergestellt und getrunken wird.

Die Teilnehmer dieser Studie bekamen zunächst Blut abgenommen, damit ihre individuelle Aktivität des ACE-Komplexes gemessen werden konnte. Dann bekamen sie jeweils 400ml des entsprechenden Tees ihrer Gruppe zu trinken. Anschließend wurde erneut ihr Blut auf einen möglichen Effekt auf die ACE untersucht.

Beeindruckende Ergebnisse

Während der Assam nur kaum feststellbare Auswirkungen zeigte, erlebten die Forscher dennoch eine große Überraschung. Dass der Sencha gut abschneiden würde, davon waren alle ausgegangen. Schließlich ist der Einfluss von grünem Tee auf unser Herz-Kreislauf-System schon seit Jahren eindeutig wissenschaftlich belegt und gesichert. Doch auch in der Gruppe der Rooibos Tee -Trinker zeigten sich ganz eindeutige Werte. Mehr noch, die ACE-Hemmung war hier sogar ähnlich hoch, wie beim Sencha. Die Studie kam also zu dem Ergebnis, dass Sencha und Rooibos in Bezug auf Bluthochdruck den gleichen positiven Einfluss ausüben.

Fazit

Manchmal hat man fast den Eindruck, dass Rooibos schon froh sein muss, dass er überhaupt neben den ganzen „echten“ Tees im Regal stehen darf. Doch seine Anhänger wissen längst, dass sein Geschmack allein es schon absolut rechtfertigt, zumindest hin und wieder auch einmal eine Tasse Rooibos Tee zu trinken. Und nun haben wir es auch noch schwarz auf weiß, dass wir damit auch noch unserer Gesundheit etwas Gutes tun. Und das sogar in vergleichbarem Ausmaß, wie mit einem Grüntee. Die Frage wann solche Studien für andere Teesorten wie z.B Kräutertee, Früchtetee oder Matcha und andere gemacht werden, kann man leider nicht beantworten. Durch die Inhaltsstoffe und Zubereitung vom Tee, kann man aber schon vieles Schlussfolgern.

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Bildnachweis: Rooibos ©Thinkstock: iStockphoto

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