Der richtige Tee kann sogar gegen Rotaviren helfen!


Der Name Rotaviren ruft wohl bei niemandem positive Assoziationen hervor, im Gegenteil. Scheinbar regelmäßig tauchen in den Nachrichten Meldungen von überfüllten Kliniken, steigenden Infektionszahlen in Altenheimen, nicht selten sogar mit Todesfällen, und teilweise sogar von geschlossenen Kindergärten auf. Und alles aus einem einzigen Grund: Magen-Darm-Infektionen die häufig von Rotaviren verursacht werden.

Der richtige Tee kann sogar gegen Rotaviren helfen!

Vor allem kleine Kinder und ältere Menschen, bei denen das Immunsystem einfach noch nicht stark genug ausgebildet, oder schon wieder geschwächt ist, sind häufig die Leidtragenden, da sich ihr Körper nicht schnell und effektiv genug gegen die Eindringlinge wehren kann. Die Folge sind schwere Durchfälle, starke Übelkeit und Erbrechen und selbst Fieber kann ein typisches Symptom sein.

Die jährlichen Infektionszahlen und die Konsequenzen aus einer Ansteckung mit Rotaviren sind so ernst zu nehmen, dass es mittlerweile schon eine Impfung gibt, die vor allem Babys mit älteren Geschwistern empfohlen wird.

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Tee bei Durchfall – das soll wirklich helfen?

Niederländische Wissenschaftler haben nun in einer neuen Studie überraschendes herausgefunden. Sie untersuchten die antivirale Wirkung von verschiedenen Tees, unter anderem aus Süßholzwurzel, Rotbusch, Olivenblattextrakt, Zitronenmelisse und indischer Lotos. Und die Top 3 bei der Effektivität gegen Viren: Süßholzwurzel, Rotbusch und Zitronenmelisse! In Untersuchungen mit Zellkulturen konnte sogar noch nachgewiesen werden, dass Rotbusch die Resistenz der Zellen gegen einen Virenbefall erhöht und damit zusätzlich gegen eine Infektion schützen kann.

Was zunächst so unspektakulär klingen mag, hat aber tatsächlich eine enorme Bedeutung für uns! Süßholzwurzeltee, aber auch Rotbusch- und Zitronenmelissen-Tee töten Viren ab. Und dies sogar in einem solch erwähnenswerten Ausmaß, dass die Wissenschaftler ausdrücklich empfehlen, solch einen Tee sowohl vorbeugend, als auch therapieunterstützend bei einer bereits erfolgten Infektion, zu trinken.

Vorsicht bei Kindern!

Allerdings sollte man dabei unbedingt beachten, dass Kinder, die meist die Hauptleidtragenden während der Rotaviren-Saison sind, noch keine Süßholzwurzel genießen sollten. Rotbusch-Tee dagegen ist selbst für die Kleinen schon hervorragend geeignet. Seine Wirkung gegen die Viren an sich ist zwar nicht ganz so stark, wie die der Süßholzwurzel, allerdings werden durch den Rotbusch die Zellen in ihrem Selbstschutz so gestärkt, dass sie sich künftig besser gegen solche unangenehmen Infektionen schützen können.

So spricht auch absolut nichts dagegen, Kindern zur Prävention zwischendurch immer wieder mal eine Tasse Rotbusch-Tee zu geben. Gesünder als eine stark zuckerhaltige Limonade ist sie allemal und besser gegen Rotaviren schützen tut sie zudem auch noch. Und wer weiß, vielleicht werden die Kleinen so quasi ganz nebenbei die Teeliebhaber von Morgen.

Fazit

Eine Magen-Darm-Infektion ist so ziemlich das unangenehmste, das man sich vorstellen kann. Die ständige Übelkeit, die schnelle Schwächung des Körpers, die Magenkrämpfe,… Wohl jeder, der eine solche Infektion überstanden hat, hofft sie nicht so bald wieder durchmachen zu müssen. Insbesondere bei so hartnäckigen Vertretern, wie den Rotaviren. Kleine Kinder und ältere Personen sind da schnell so sehr geschwächt und dehydriert, dass sie sogar ins Krankenhaus müssen und leider überleben auch nicht alle die zehrenden Strapazen einer solchen Erkrankung. Und jedem anderen möchte man so etwas gerne ersparen. Vor allem den Kleinen, die besonders leiden und häufig viel länger brauchen, ehe sie sich wieder vollständig erholt haben.

Umso schöner ist es, nun zu wissen, dass man bereits vorbeugend etwas dagegen tun kann und dass sich selbst im Falle der Fälle eine andere Möglichkeit bietet, als die fast schon obligatorischen Salzstangen mit Cola. Der Tee bietet dabei nicht nur Flüssigkeit, die der Körper gerade dann so dringend braucht, sondern hilft dem Immunsystem auch noch dabei, sich gegen die Viren zu behaupten.

Die Heilpflanzen haben eine vielfältige Wirkung, die bei vielen Beschwerden hilft. Im gegensatz zu Medikamenten schmeckt der Tee sogar noch sehr gut. Angenehmer wird eine Magen-Darm-Infektion deswegen noch lange nicht. Wird man dadurch aber auch nur einen Tag eher gesund oder sind die Auswirkungen nicht ganz so heftig, ist dies schon sehr viel wert und hilft allen. Und vielleicht kommt es ja das nächste Mal durch die Heilpflanze erst gar nicht mehr so weit.

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Bildnachweis: tee kann helfen © LianeM – Fotolia.com

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