Inhaltsstoffe
Dieser Sommertee auch Sommer-Kräutertee genannt, besteht eigentlich ganz simpel aus Äpfeln, Pfefferminze und Melisse. Während die Äpfel der Mischung eine angenehme Süße und eine leicht fruchtige Note beisteuern, schmeckt die Pfefferminze herrlich frisch und kühlt gemeinsam mit der Melisse unseren Körper. Man kann diesen Kräutertee je nach persönlicher Vorliebe pur oder gesüßt, warm, lauwarm oder auch kalt trinken. Mit einigen Scheiben Zitrone, einem Zweig Pfefferminze oder ähnlichem hat man nicht nur eine ansprechende Deko, der Tee wird dadurch noch frischer. Zudem eignet sich der Sommer-Kräutertee hervorragend als Basis für einen selbstgemachten Eistee, wenn man lieber eine Koffeinfreie Variante möchte.Anbaugebiete
Der Sommer-Kräutertee stammt aus dem sogenannten Waldviertel, einer Region im Nordosten Österreichs, die wegen ihrer Naturbelassenheit und, wie der Name schon vermuten lässt, großzügiger Wälder, bei Touristen auf der Suche nach Erholung sehr beliebt ist. Der Sommer-Kräutertee ist aus kontrolliert biologischen Anbau und trägt selbstverständlich ein entsprechendes Zertifikat auf seiner Packung, das die Herkunft eindeutig belegt. Selbstverständlich könnte diese Mischung aber auch aus anderen Gebieten stammen, bzw. könnte man sich aus den einzelnen Zutaten diesen frischen Sommertee ganz einfach auch selbst herstellen. So kann man auch etwas experimentieren, ob man vielleicht ein etwas verändertes Mischungsverhältnis bevorzugt.Herstellung
Der Sommer-Kräutertee unterscheidet sich in seiner Herstellung nicht von anderen Kräutertees oder -mischungen. Die einzelnen Zutaten werden nach der Ernte sorgfältig und gründlich getrocknet, zerkleinert und schließlich im passenden Mischungsverhältnis miteinander vermengt. Als lose Ware verkauft nimmt man auf einen Liter kochendes Wasser etwas ein bis zwei Esslöffel Tee und lässt das Ganze für acht bis zehn Minuten ziehen. Nun kann man den Tee entweder gleich warm trinken, oder mit Eiswürfel möglichst schnell abkühlen, um den Tee kalt zu genießen.Fazit
Tee ist nur was für die kalte Jahreszeit und schmeckt nur warm. Dieses Vorurteil muss man längst revidieren. Tees wie der Sommer-Kräutertee belehren uns da eines Besseren. Im Gegenteil, nicht nur, dass solch ein Tee gekühlt auch herrlich schmeckt, er ist für unseren Körper auch noch besser, als Wasser pur. Es gibt genug Kategorien von Tees, wie z.B ob es sich um Bio Tee handelt? oder die Teesorte wie Früchtetee, Grüner Tee und viele andere. Mit Zucker oder nicht wäre auch ein wichtiger Punkt, für die Personen,die sehr streng auf die Ernährung achten. Zum gesund Abnehmen eignet sich fast jeder Tee, ob warm oder Kalt ist jedem dabei selbst überlassen. Schwitzen kühlt uns zwar ab, ist aber trotzdem unangenehm und zudem gehen uns dadurch wertvolle Mineralien verloren. Werden die Verluste zu hoch, geht der Kreislauf in den Keller, was zu ernsthaften Problemen führen kann. Tee ist also in diesem Fall nicht nur lecker, sondern hilft uns auch, Schwindelanfällen oder schlimmerem vorzubeugen. Wenn das nicht mehr als genug Gründe sind, auch im Sommer Tee zu trinken.Bildnachweis: Sommer-Kräutertee © Fresh herbs in the mortar - alternative medicine/gorillaimages/shutterstock.comSommertee zubereiten – Erfrischende Vielfalt für warme Tage
Ein guter Sommertee ist eine Kunst für sich: Er sollte erfrischend und leicht sein, angenehm zu trinken – warm oder kalt, als heißes Getränk oder als leckerer Eistee. Die besten Sommertees vereinen florale Aromen, fruchtige Noten und eine angenehme Leichtigkeit, die den heißen Sommermonaten entspricht und den Körper erfrischt ohne ihn zu überlasten.
Für selbst zusammengestellte Sommertees empfehlen sich Blütentees wie Hibiskus, Holunderblüte, Malve und Rosenblüten. Diese Tees haben lebhafte Farben und fruchtig-blumige Aromen, die besonders als Kaltgetränk hervorragend sind. Einfache Grundformel: 2 bis 3 Teelöffel Blütenmischung pro 500 ml Wasser, 8 bis 10 Minuten ziehen lassen, dann mit frischen Früchten, Minzeblättern und Eiswürfeln garnieren.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel ueber Fruchtetee. Einen ausfuehrlichen Ueberblick bietet unser Beitrag zu chinesische Teekultur. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber zu Yan Cha Felsentee.
Kräutertees wie Pfefferminze, Zitronenmelisse und Zitronenverbene eignen sich ebenfalls hervorragend als Sommertees. Ihr frisches, mentholiges oder zitrusartiges Aroma wirkt erfrischend und belebend an heißen Tagen. Als Cold-Brew-Variante – über Nacht kalt in Wasser gezogen – sind diese Tees besonders mild und aromatisch.
Gesundheitliche Aspekte des Sommerteekonsums
Sommerhitze fordert den Körper heraus: Durch Schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit und Elektrolyte. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist in den Sommermonaten besonders wichtig. Tee – besonders kräuterbasierter, koffeinfreier Tee – ist eine hervorragende Möglichkeit, den Flüssigkeitsbedarf zu decken, ohne unnötige Kalorien oder Zucker zuzuführen.
Hibiskustee enthält Anthocyane und Hydroxyzitronensäure, die entzündungshemmend und blutdrucksenkend wirken. An heißen Tagen, wenn der Blutdruck durch Hitze beeinflussbar ist, kann Hibiskustee einen positiven Effekt haben. Die charakteristische rote Farbe ist ein guter Indikator für den Antioxidantiengehalt.
Pfefferminze und andere Menthol-Kräuter erzeugen durch Aktivierung von Kälterezeptoren (TRPM8) ein natürliches Kühlegefühl – sowohl im Mund als auch in den Atemwegen. Dieser physiologische Kühleffekt macht Pfefferminztee zu einem der besten natürlichen Mitteln gegen Sommerhitze.
Grüner Tee und weißer Tee sind ebenfalls hervorragende Sommertees, die reich an Antioxidantien sind. Kalt gebrüht haben sie ein besonders mildes, angenehmes Aroma ohne jede Bitterkeit.
Beliebte Sommertee-Klassiker aus aller Welt
Verschiedene Kulturen haben ihre eigenen Sommerteetraditionen entwickelt. Im arabischen Raum ist heißer Pfefferminztee auch im Sommer beliebt – Hitze wird durch Hitze bekämpft, und der Schweiß, der beim Trinken heißen Tees entsteht, kühlt den Körper auf natürliche Weise. In Japan ist kühler Mugicha (Gersten-Malztee) der klassische Sommerdrink. In Nordamerika dominiert gesüßter Eistee aus Schwarztee – ein Kultgetränk des amerikanischen Südens.
In den letzten Jahren haben Cold-Brew-Tees weltweit an Popularität gewonnen. Das langsame Kaltaufbrühen über 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank ergibt einen besonders milden, klaren Tee ohne die Bitterkeit, die beim heißen Aufbrühen entstehen kann. Cold-Brew-Grüntee und Cold-Brew-Weißtee sind derzeit besonders angesagt in der Teekultur.
In Asien haben sogenannte „Summer-Teas" (Sommertees) traditionell auch gesundheitliche Funktionen: In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden im Sommer „kühlende" Tees bevorzugt – Chrysanthementee, Lotustee und Chrysanthemen-Wolfberry-Tee sind klassische TCM-Sommertees, die das Körpersystem im Sommer ausgleichen sollen.
Häufige Fragen zu Sommertee (FAQ)
Welcher Tee eignet sich am besten für Eistee?
Hibiskus, Früchtetee, Grüntee und Weißtee eignen sich besonders gut. Nilgiri-Schwarztee bleibt auch kalt klar und ist ideal für Eistee.
Ist kalt gebrühter Tee gesünder als heißer Tee?
Nicht unbedingt gesünder, aber sanfter und oft milder im Geschmack. Manche Antioxidantien werden durch Kaltextraktion schonender gewonnen.
Wie lange hält sich selbst gemachter Eistee im Kühlschrank?
24 bis 48 Stunden. Danach nimmt die Qualität ab und er sollte frisch zubereitet werden.
Kann ich Sommertee mit frischen Kräutern aufwerten?
Ja, frische Minze, Basilikum, Thymian, Lavendel oder Zitronenverbene sind wunderbare Ergänzungen für Eistees.
Ist warmer oder kalter Tee an heißen Tagen besser?
Beides hat seine Berechtigung. Warmer Tee regt das Schwitzen an und kühlt so indirekt; kalter Tee kühlt direkt durch die niedrige Temperatur.
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