Silbernadel Tee (White Peony Needles)


Der Silbernadel Tee (White Peony Needles oder auch Silver Needle Tee) ist ein Vertreter der „two leaves and a bud“-Tees. Bei der Ernte wird also sorgfältig darauf geachtet, dass nur die Knospen mit zwei zarten, frischen Blättern zum Einsatz kommen. Kenner wissen nun sofort, dieses Kriterium bedeutet, dass es sich bei diesem Tee, anders wie schwarzer Tee oder Kräutertee, um eine sehr hochwertige Spezialität handelt, die es verdient, mit aller Aufmerksamkeit getrunken und in Ruhe genossen zu werden.

White Peony Needles

Inhaltsstoffe

Selbstverständlich hat der Silbernadel Tee alles an Inhaltsstoffen im Repertoire, weswegen weißer Tee einen solch guten Ruf genießt. Unsere Gesundheit profitiert also auf jeden Fall von dieser Sorte, aber ist er auch für den Geschmack ein Genuss?

Wer fruchtige, leichte Aromen mag, für den lautet die Antwort ganz klar: Ja! Schon sehr schnell nach dem Aufbrühen bemerkt man eine zarte Pfirsichnote, die sich später beim Trinken auf der Zunge bestätigt und auch noch lange nachschmeckt.

Allerdings enthält die „Downy Tea Plant“, von der dieser weiße Tee stammt, kaum Bitterstoffe. Selbst für Einsteiger, die noch keine große Erfahrung haben, was die ideale Ziehdauer betrifft, ist der White Peony Needles also bestens geeignet.

silbernadelTee

Anbaugebiete

Die größte Teil des weißen Tees stammt aus der Provinz Fuding rund um die chinesische Millionenstadt Chongqing. Genau dort, wo Jangtsekiang und Jialing ineinander münden und eine fruchtbare Halbinsel formen, stehen die Teegärten, die einen solch wunderbaren Tee hervorbringen.

Der rote Sandstein dort ist nicht nur bekannt dafür, dass Reis hervorragend auf ihm gedeiht. Auch die Teepflanzen fühlen sich in diesem Gebiet, das im Volksmund gerne auch „Reisschale“ genannt wird, äußerst wohl.

Herstellung

Eines der Hauptmerkmale vom Silbernadeltee ist, neben seinem silbrigen Glanz, das fast schon flauschig anmutende Äußere der Blätter. Um diese zarten Härchen nicht zu zerstören, wird dieser Tee ausschließlich im März und April bei trockenem Wetter geerntet. Dass dies von Hand geschieht muss wohl nicht extra erwähnt werden.

Auch der Rest des Herstellungsprozesses geht möglichst schonend von statten. Getrocknet werden die Blätter ganz vorsichtig bei 40°C und der anschließende Röstprozess ist sanft genug, dass der fertige Tee später gerade einmal ein hauchzartes Röstaroma vorweisen kann, das die fruchtige Komponente aber niemals übertönt.

Fazit

Das flauschige Äußere des Tees, das fast schon an Daunen erinnert, spiegelt genau das, was er später in der Tasse auch zeigt. Der Tee duftet und schmeckt zart, hat einen langanhaltenden Nachgeschmack und ist doch nie aufdringlich. Als Teebeutel aromatisiert mit Propolis und Honig ist er sowohl für Kenner, als auch für Einsteiger ein hervorragend weißer Tee, mit dem man schöne Momente voll Genuss verbringen kann.

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Bildnachweis: White Peony Needles © annakphoto – Fotolia.com

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