Salbeitee


In keiner gut sortierten Hausapotheke darf Salbeitee fehlen. Nicht ohne Grund ist Salbei schließlich auch ein fester Bestandteil sämtlicher Mischungen, die bei Husten, Heiserkeit, Magenproblemen und Erkältungen eingesetzt werden. Wozu zehn Euro Praxisgebühr bezahlen, ewig im Wartezimmer sitzen, um dann vom Arzt doch nur Medikament empfohlen zu bekommen, die in jeder Apotheke frei verkäuflich sind und die man ohnehin vollständig selbst bezahlen muss?

Salbeitee

Der Trend geht eindeutig dahin, dass man bei „Kleinigkeiten“ versucht, sich mit Hausmittelchen selbst zu kurieren. Um Zeit und Geld zu sparen, aber auch, weil beispielsweise Salbeitee ein völlig natürliches Lebensmittel ist, das einen gesunden Lebensstil unterstützt. Salbeitee hilft auch mit seiner vielfältigen Wirkung, gegen das Schwitzen und bei Kreislaufproblemen. Eine Tasse Salbeitee steigert ihr Wohlbefinden, zudem auf natürlicher Basis. Die meisten Medikamente dagegen stammen aus dem Chemielabor.

Inhaltsstoffe

Es sind vor allem seine ätherischen Öle, die den Salbei so wertvoll machen. Gemeinsam mit Vitaminen, Zink, Menthol, Flavonoiden und Gerbstoffen, um nur die bekanntesten Inhaltsstoffe zu nennen, verleihen sie dem Salbei seinen gesundheitsfördernden Effekt. So wirkt er schweiß- und harntreibend, wodurch viele Krankheitserreger förmlich aus dem Körper gespült werden. Zusätzlich ist Salbei antibakteriell und entzündungshemmend. Auch Krämpfe können gut mit Hilfe von Salbei gelöst werden.

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Anbaugebiete

Salbei ist weltweit verbreitet, die Experten sind sich dabei noch nicht ganz einig, ob es insgesamt etwa 800 oder doch bis zu 1100 verschiedene Sorten gibt. Allein in China sind mehr als 80 verschiedene Salbeisorten bekannt. Was die Wachstumsbedingungen betrifft, ist Salbei nicht besonders anspruchsvoll. Salbei kann somit leicht in großen Mengen angepflanzt werden, um aus den Blättern Tee herzustellen.

Herstellung

Auch die Herstellung von Salbeitee ist recht unkompliziert, es gibt jedoch verschiedene Rezepte. Die Blätter, z.B aus dem eigenen Garten, werden geerntet und getrocknet. Dies geschieht grundsätzlich bei Zimmertemperatur. Damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe schneller und leichter im Teewasser lösen können, werden die Blätter für zerkleinert. So lassen sie sich auch später einfacher in Teebeutel abfüllen oder mit anderen Komponenten möglichst gelichmäßig vermischen.

Fazit

Gesundheit ist für viele Menschen das höchste Gut. Viel zu oft wird einem das leider erst dann bewusst, wenn man erkrankt ist. Gleichzeitig wird es in unserer Gesellschaft aber immer wichtiger, gesund zu sein und auch zu bleiben. Krankheit wird häufig mit Schwäche gleichgesetzt, ganz besonders, wenn es sich um scheinbare Lappalien handelt. Wer würde heute schon noch auf die Idee kommen, wegen einer Erkältung zum Arzt zu gehen, oder sich gar krankschreiben zu lassen? So lange sich dieser Zustand nicht schon über Wochen hinzieht und nicht wesentlich bessert, scheint dies vielen heutzutage übertrieben.

Um ihre Symptome trotzdem zu lindern und bekämpfen zu können, greifen viele inzwischen ganz selbstverständlich zu alten Hausmittelchen. Dabei ist der Tee aus Salbei bei Reizhusten, Heiserkeit, Magenproblemen, Erkältung und Bronchitis das richtige Mittel, um wieder schnell auf den Beinen zu sein.

Beim Geschmack scheiden sich jedoch die Geister. Während die einen den Tee als wohlschmeckend bezeichnen, trinken ihn andere grundsätzlich nur als Medizin und Mittel zum Zweck.

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Bildnachweis: Salbeitee © gudrun – Fotolia.com

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