Criss Cross


Auch in China gibt es Sorten von grünem Tee. Einen Vergleich mit den scheinbar großen Brüdern aus Japan müssen diese definitiv nicht scheuen. Zwar gelten in China zum Teil andere Qualitätskriterien und die Sorten werden etwas anders eingeteilt, das Ergebnis der Arbeit der Teehersteller kann sich aber auf jeden Fall sehen lassen.

Criss Cross - Grüner Tee aus China

Der sogenannte Criss Cross ist ein gutes Beispiel. Häufig wird Criss Cross als Mischung beispielsweise mit Früchten, wie Mango, angeboten. Criss Cross ist aber auch pur im Handel zu finden, häufig nicht nur als „Criss Cross“, sondern als „Maofeng“ oder „Mao Feng Criss Cross“.

Inhaltsstoffe

Was die Inhaltsstoffe betrifft, so gibt es keinen nennenswerten Unterschiede im Vergleich zu grünem Tee aus Japan. Auch in chinesischen Sorten mit dem Namen Criss Cross finden sich zahlreiche Vitamine und Pflanzenstoffe, die sowohl die Verdauung, als auch den gesamten Organismus anregen. Das Immunsystem profitiert ebenfalls von regelmäßigem Genuss. Koffein sowie Gerb- und Bitterstoffe verlangen es jedoch, vor allem bei Magenproblemen, den Konsum gegebenenfalls etwas einschränken.

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Anbaugebiete

Im Osten Chinas liegt die Provinz Anhu. Dort finden sich beste Wachstumsbedingungen für Tee. Das Gebiet liegt im Landesinneren, ohne direkten Zugang zum Meer, genau auf dem Breitengrad, der den Übergang vom gemäßigtem zum subtropischen Klima bildet. Genau die richtigen Bedingungen für aromatischen Tee. Hinzu kommt, dass die gesamte Provinz auch heute noch überwiegen landwirtschaftlich geprägt ist und die Bevölkerung sich seit Jahrhunderten bereits auf Anbau und Herstellung von Tee spezialisiert hat. Beste Voraussetzungen also.

Herstellung

Was die Herstellung des Tees betrifft, so gibt es sicher Unterschiede in den Details zwischen Japan und China. Betrachtet man jedoch die einzelnen Schritte nur grob von ihrem Zweck her, so verläuft die Teeproduktion in beiden Ländern identisch.

Zunächst werden die Blätter zum Trocknen ausgelegt, anschließend, um die Fermentation zu verhindern, folgt ein weiterer Prozess mit großer Hitze. Sei es durch Bedampfen oder auch Rösten. Die hohen Temperaturen inaktivieren Enzyme in den Teeblättern, die ansonsten beispielswiese einzelne Geschmacksstoffe nochmals verändern würden. Criss Cross zeichnet sich durch eine besonders schöne Blattstruktur aus. Die Farbe des Aufguss reicht von hellgelb bis jadegrün, sein Geschmack wird meist mit „frisch aromatisch“ beschrieben.

Fazit

Sicher haben die meisten beim Stichwort „Grüner Tee“ sofort auch Japan im Kopf oder die verschiedenen Sorten wie z.B Oolong. Allerdings schadet es keinesfalls, einmal neue Wege zu beschreiten, nicht nur neue Sorten, sondern auch Sorten anderer Länder zu probieren. Criss Cross aus China bietet hohe Qualität, Bio, frischen Geschmack und rund um alles, was man von einer guten Tasse grünem Tee erwartet.

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Bildnachweis: Criss Cross – © joanna wnuk – Fotolia.com

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