Dragon White – Weißer Oolong


Korrekter Weise muss man sagen, dass es sich beim Dragon White um einen sogenannten Hybridtee handelt. Erst im Jahre 2011 kreierten Tee-Experten diese Rarität die die positiven Aspekte und Wirkung sowohl von weißem Tee, als auch von Oolong vereint. Er bietet sowohl die zarte fruchtige Note seiner weißen Kollegen, wärmt aber auch mit einer angenehm dezenten erdigen Brotkomponente.

Dragon White

Inhaltsstoffe

Der Dragon White ist definitiv eine absolute Besonderheit unter den Tees. Auch, wenn er auf keine Jahrhunderte alte Tradition zurückblicken kann, wie die meisten der anderen Teeklassiker, zählt er berechtigter Weise bereits zu den ganz großen Besonderheiten. Der Grund dafür liegt aber ganz sicher nicht in seinen Inhaltsstoffen.

Selbstverständlich bietet er alles, was wir uns von einem weißen Tee und einem Oolong klassischer Weise erwarten. Aber es stechen einem eben auch keine Auffälligkeiten ins Auge. Was diesen Punkt betrifft, ist der Dragon White doch nur ein ganz einfacher Tee.

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Anbaugebiete

In der chinesischen Provinz Fujian gibt es zahlreiche Plantagen die auf eine lange Tradition mit der klassischen Teepflanze für weißen Tee namens Bai Hao Cha zurückblicken. Diese Teebaumsorte fand schließlich ihren Weg nach Yunnan, wo sie inzwischen wie eine Oolong-Pflanze kultiviert und verarbeitet wird.

Bisher ist Yunnan die einzige Region die auf diese Weise mit Bai Hao Cha arbeitet, weshalb es auch nur kleine Mengen dieses Tees gibt. Sollte sein Erfolg jedoch anhalten und sollte sein Bekanntheits- und vor allem sein Beliebtheitsgrad noch steigen, ist es gut vorstellbar, dass bald schon auch andere Teegärten die Idee vom Dragon White aufgreifen.

Herstellung

Auch, wenn der Dragon White zu den weißen Tees gezählt und auch als solcher gehandelt wird, entspricht das Herstellungsverfahren dem eines Oolongs. Anders wäre es nicht möglich, dem Tee sein süßliches Aroma zu verleihen.

Die Blätter im fertigen Tee sind allerdings relativ fest zusammengerollt. Deshalb kann man nicht nur mindestens vier Aufgüsse des Dragon White genießen, man sollte dies auch unbedingt tun. Denn jedes Mal schmeckt der Tee etwas anders. Von Aufguss zu Aufguss öffnen sich die Blätter etwas mehr und frühestens bei vierten Mal geben sie das ganze Aroma frei. Der Weißtee, Oolong und die Knospen verleihen ihm den besonderen Geschmack. Weisser Tee genießt nicht so einen großen Bekanntheitsgrad wie der Oolong.

Fazit

Der Dragon White ist bei Weitem nicht der einzige Tee, von dem man hört und liest, man müsse ihn unbedingt einmal probieren. Für Liebhaber der zarten Leichtigkeit eines weißen Tees und Teefans, die Oolongs lieber etwas weniger schwer mögen, ist diese Sorte garantiert die absolut richtige. Und es gibt sicher, bisher zumindest, keinen zweiten Tee, dem es so gekonnt gelingt, zwei Tees in sich zu vereinen. Die Teesorten vereinen ihren Geschmack und das Endprodukt begeistert jeden Tee Trinker. Diese Teesorte ist in Deutschland nicht so bekannt, wie z.B. in Amerika oder andere Regionen. Ob im Teebeutel oder als loser Tee ist jedem selbst überlassen. Auf die Qualität sollte man trotzdem achten.

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Bildnachweis: Dragon White © eAlisa – Fotolia.com

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