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Pu-erh-Tee: Sorten, Wirkung und Zubereitung

Pu-erh-Tee ist ein nachfermentierter Tee aus der chinesischen Provinz Yunnan, der als einzige Teeart durch mikrobielle Reifung entsteht – und ähnlich wie Wein mit den Jahren an Tiefe und Wert gewinnt. Grundlage sind die Blätter großblättriger, oft sehr alter Teebäume, die lose oder zu den typischen Teefladen gepresst verkauft werden. Geschmacklich reicht das Spektrum von frisch-herb bis erdig-würzig mit Noten von Waldboden und Trockenfrüchten.

Zwei Herstellungswege prägen die Kategorie: Grüner Pu-erh (Sheng) reift über Jahre bis Jahrzehnte auf natürliche Weise und beginnt herb-frisch, Dunkler Pu-erh (Shou) wird seit 1973 durch beschleunigte Nassfermentation erzeugt und schmeckt von Anfang an weich und erdig. Wie der Tee einst auf Karawanenwegen nach Tibet gehandelt wurde, erzählt unser Beitrag zur Tea-Horse-Road.

Zubereitet wird Pu-erh mit kochendem Wasser von 95 bis 100 °C. Bewährt hat sich ein kurzes Spülen: Der erste Aufguss wird nach wenigen Sekunden weggegossen. Danach folgen viele kurze Aufgüsse von 20 bis 45 Sekunden, denn gute Fladen lassen sich zehnmal und öfter aufgießen – das Aroma wird dabei von Aufguss zu Aufguss runder. Der Koffeingehalt liegt etwa auf Schwarztee-Niveau.

Grüner Pu-erh
Pu-erh-cha

Grüner Pu-erh

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Aktualisiert: 4. November 2025 · 8 Min. Lesezeit Weiterlesen
Dunkler Pu-erh
Pu-erh-cha

Dunkler Pu-erh

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Aktualisiert: 11. Oktober 2025 · 8 Min. Lesezeit Weiterlesen