Inhaltsstoffe
Cranberrys sind wahre kleine Wunderwerke, wenn es um die Unterstützung und Förderung unserer Gesundheit geht. Neben zahlreichen Vitaminen, allen voran Vitamin C, die unser Immunsystem unterstützen und aufbauen, sind zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, von denen wir profitieren können. Dabei sind vor allem die sogenannten Tannine zu erwähnen. In der Medizin und Homöopathie existieren bereits viele Prägerate, die Cranberry-Extrakt enthalten.Sie unterstützen die Darmflora, beispielsweise ganz besonders auch nach Erkrankungen und Infektionen die schwere Durchfälle mit sich brachten. Zudem können sie mit Karies vorbeugen und leisten somit sogar für die Mundgesundheit einen Beitrag. Was Harnwegsinfektionen, Herzerkrankungen und schlechte Cholesterinwerte betrifft, auch hier hilft die kleine Beere weiter. Es gibt sogar Studien, die belegen, dass man durch Cranberry das Wachstum von Krebszellen beeinflussen kann. Anbaugebiete Die echte Cranberry stammt aus Nordamerika. Dort wachsen sie vor allem in den nordöstlichen Staaten der USA, wie Washington, New Jersey, Wisconsin, Massachusetts, aber auch in Oregon, im Nordwesten kommen sie vor. In Kanada gibt es besonders in Quebec und British Columbia nennenswerte Bestände. Die Sträucher der Cranberry sind relativ anspruchslose Pflanzen, die gut ohne chemische Pflanzenschutzmittel auskommen. Ein weiterer Vorteil für den Verbraucher.Herstellung
Für Cranberry Tee werden die getrockneten Früchte verwendet. Damit diese ihre Geschmacks- und Aromastoffe möglichst gut abgeben können, müssen sie vor dem Trocknen mindestens halbiert, teilweise auch geviertelt werden. Die Schale wäre so hart und fest, dass das heiße Wasser für den Tee lediglich die Beeren aufweichen würde. Häufig werden noch Hagebutte, Apfel, Hibiskus oder auch Brombeere untergemischt. Dies geschieht zum einen, um den Geschmack und das Aroma abzurunden, zum anderen auch, um dem Aufguss die Farbe und die Farbintensität zu verleihen, die der Verbraucher von einem Cranberry Tee erwartet.Fazit
Klein, aber oho - dies trifft auf die Cranberry absolut zu! Umso schöner, dass es von dieser kleinen Powerfrucht auch leckeren Tee gibt und uns so eine weitere Variante bietet, uns und unserem Körper mit Tee etwas Gutes zu tun. Im Supermarkt oder in einer Apotheke, die Sortiment an Produkten, die Cranberry enthalten, ist riesig. Und als Tee ist diese besondere Frucht ein wahrer Genuss und einen Versuch wert.Bildnachweis: Cranberry Tee - © Printemps - Fotolia.comCranberry-Tee zubereiten – Fruchtig und gesund
Cranberry-Tee bietet die Möglichkeit, von den wertvollen Inhaltsstoffen der Cranberry (Vaccinium macrocarpon) in Teeform zu profitieren. Für die Zubereitung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung: getrocknete Cranberries, Cranberry-Blätter oder industriell hergestellte Cranberry-Teemischungen.
Für selbst gemachten Cranberry-Tee aus getrockneten Früchten geben Sie 2 bis 3 Esslöffel getrocknete Cranberries in eine Teekanne und übergießen diese mit 500 ml kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen, dann abseihen. Nach Geschmack kann Honig zugefügt werden, um die natürliche Säure der Cranberries auszugleichen. Eine weitere Methode ist das kurze Aufkochen der Cranberries in Wasser für 5 Minuten, was mehr Aromastoffe und Wirksubstanzen freisetzt.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel ueber Fruchtetee. Einen ausfuehrlichen Ueberblick bietet unser Beitrag zu Jiaogulan Tee. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber zu chinesische Teekultur.
Cranberry-Tee aus Teeblättern (Blätter der Pflanze, nicht Früchte) wird ähnlich wie andere Kräutertees zubereitet: 1 bis 2 Teelöffel getrockneter Cranberry-Blätter mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 5 bis 7 Minuten ziehen lassen. Der Geschmack ist weniger fruchtig als bei Frucht-Cranberry-Tee, aber ebenfalls angenehm säuerlich-herb.
Gesundheitliche Wirkung von Cranberry-Tee
Cranberries sind weltweit bekannt für ihre Wirkung bei Harnwegsinfektionen (HWI). Die enthaltenen Proanthocyanidine (PAC) verhindern, dass Bakterien – insbesondere E. coli – sich an den Wänden der Harnwege anheften können. Dadurch wird das Wachstum von Infektionserregern gehemmt und der Körper kann die Bakterien leichter ausscheiden. Cranberry-Tee gilt daher als unterstützendes Mittel bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen.
Wichtig zu verstehen ist, dass Cranberry-Tee Harnwegsinfektionen eher vorbeugen als behandeln kann. Bei einem akuten Infekt ist ärztliche Behandlung notwendig. Als präventives Mittel – insbesondere für Frauen, die häufig unter HWI leiden – hat Cranberry jedoch eine gute Datenlage in klinischen Studien.
Darüber hinaus sind Cranberries reich an Vitamin C, Antioxidantien und Polyphenolen. Diese Inhaltsstoffe unterstützen das Immunsystem, schützen die Zellen vor oxidativem Stress und haben positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit. Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiger Cranberry-Konsum den LDL-Cholesterinspiegel senken und die Gefäßgesundheit verbessern kann.
Für die Mundgesundheit sind Cranberries ebenfalls interessant: Die Proanthocyanidine hemmen auch das Anhaften von kariogenen Bakterien an Zahnoberflächen. Regelmäßiger Cranberry-Konsum könnte so zur Kariesprävention beitragen.
Herkunft und Geschichte der Cranberry
Die Cranberry stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo sie in Feuchtgebieten und Mooren wächst. Die indigenen Völker Nordamerikas – besonders die Algonquin, Wampanoag und Ojibwe – nutzten Cranberries seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel und Heilmittel. Sie verwendeten die Beeren zur Behandlung von Wunden (als natürliches Konservierungsmittel), bei Vergiftungen und als Farbstoff.
Die ersten europäischen Siedler in Amerika lernten von den indigenen Völkern den Umgang mit Cranberries. Der Name „Cranberry" leitet sich möglicherweise vom deutschen Wort „Kraanbeere" ab – dem Kranichbeere, da die Blüten der Pflanze wie ein Kranichschnabel aussehen.
Der kommerzielle Anbau von Cranberries begann im frühen 19. Jahrhundert in Massachusetts und New Jersey. Heute sind die USA und Kanada die weltgrößten Produzenten von Cranberries. Das typische Bild der überschwemmten Cranberry-Felder im Herbst – bei der Ernte wird das Feld geflutet, da die reifen Beeren schwimmen – ist ikonisch für die Cranberry-Ernte in Nordamerika geworden.
In Deutschland wurden Cranberries erst in den letzten Jahrzehnten populär, vor allem als Zutat in Müsli, Smoothies und Gebäck. Als Tee erlebt Cranberry auch in Deutschland zunehmende Beliebtheit.
Häufige Fragen zu Cranberry-Tee (FAQ)
Kann Cranberry-Tee Harnwegsinfektionen heilen?
Nein, er kann Infektionen eher vorbeugen als heilen. Bei akuten HWI ist ärztliche Behandlung nötig.
Wie viel Cranberry-Tee sollte ich trinken?
Zur Vorbeugung von HWI werden 1 bis 2 Gläser täglich empfohlen. Bei akuten Beschwerden bitte einen Arzt aufsuchen.
Welche Cranberry-Teeform ist am wirksamsten?
Für die PAC-Wirkung bei Harnwegsinfektionen sind standardisierte Cranberry-Extrakte in Kapselform wirksamer als Tee. Tee bietet aber Vorteile bei der Hydration und ist wohltuend.
Kann ich Cranberry-Tee bei Schwangerschaft trinken?
In normalen Mengen gilt Cranberry-Tee als unbedenklich. Bei großen Mengen oder als Konzentrat sollte man mit dem Arzt sprechen.
Schmeckt Cranberry-Tee sauer?
Ja, er ist angenehm säuerlich. Honig oder etwas Zucker kann die Säure ausgleichen, ohne die gesunden Eigenschaften zu beeinträchtigen.
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