Allgemein gilt Tee trinken ja als sehr gesund. Viele trinken Tee überhaupt nur dann, wenn sie krank sind, oder sich zumindest nicht gut fühlen. Menschen, die regelmäßig etwa grünen Tee trinken, genießen den Ruf, sehr auf ihre Gesundheit bedacht zu sein und einen bewussten Lebensstil zu führen. Und genau die zahlreichen positiven Eigenschaften des Tees für unser Wohlbefinden sind oft auch der Grund, oder wenigstens mit Ausschlag gebend, weshalb ein bestimmter Tee getrunken wird. Ohne die zahlreichen Berichte und Meldungen, wie gesund er ist, hätte beispielsweise gerade der grüne Tee bei uns wohl kaum so einen Boom erlebt. Tee ist also zweifelsfrei gesund. Alkohol dagegen kaum, auch in diesem Punkt dürfte Einigkeit herrschen. Auf den ersten Blick scheinen Tee und Alkohol also überhaupt nicht zusammen zu passen. Wenn man Tee ausschließlich mit einer Lebensphilosophie verbindet, in der es um Achtsamkeit, Mediation und möglichst großer Gesundheit geht, mag das sicher stimmen. Betrachtet man allerdings den Geschmack und ist man auf der Suche nach neuen Kreationen und Aromen, dann wird man schnell feststellen, dass man mit Tee und Alkohol Kombinationen entwickeln kann, die überaus lecker sind und den klassischen Cocktail in nichts nachstehen. Im Gegenteil, Drinks mit Tee schmecken lecker erfrischend und bieten eine große Erweiterung für jede Getränkekarte. Besonders gut zum Mischen mit Tee eignet sich Rum und wirft man einmal einen Blick ins Internet, findet man längst zahlreiche verschiedene Rezepte für Tee und Cocktails mit Bacardi. Ob mit Vodka, Bacardi oder anderen Getränken, für jeden ist etwas dabei. Da ein Cocktail logischer Weise kalt getrunken werden, eignen sich vor allem Eistees besonders gut zum Mixen. Dabei bleibt es völlig dem eigenen Lieblingsgeschmack vorenthalten, ob man sich für einen fruchtigen Tee entscheidet und diesen Beispielsweise als Bacardi-Bowle mit Melone oder anderem Obst ansetzt, oder ob man sich doch lieber für einen besonders erfrischenden Drink entscheidet und den Bacardi einfach mit gleichen Teilen an Zitronen- oder auch Limonen-Eistee mischt.

Rezept oder Eigenkreation - Hauptsache es schmeckt

Wer etwas unsicher ist, den Trend mit Bacardi Tee aber trotzdem nicht verpassen möchte, der kann einfach mal die diversen Internetseiten mit Rezepten durchforsten und ausprobieren, was sympathisch und verlockend klingt. Prinzipiell sind aber beim Mixen mit Tee keine Grenzen gesetzt und man kann gerne auch einmal experimentieren und den Barkeeper in sich entdecken. Wer es nicht ganz so stark möchte, verwendet einfach mehr Tee, als Bacardi und mixt sich so quasi einen „Tee mit Schuss“. Oder man verwendet als Teebasis einen schwarzen oder grünen Tee und gibt noch etwas Fruchtsaft hinzu um das ganz etwas erfrischender und vor allem auch süßer zu machen. Eine fruchtige Note erhält das Getränk beispielsweise auch mit Fruchtstückchen, der Bacardi Tee wir so zur Bowle. In diesem Fall kann man sich mit einem kleinen Trick sogar die Eiswürfel sparen. Wenn man gefrorenes Obst verwendet, kühlt dieses den Tee und gleichzeitig verhindert man damit auch noch das typische allmähliche Verwässern, das sich bei klassischen Eiswürfeln nicht verhindern lässt.

Fazit

Sicher muss man nicht völlig unkritisch und unreflektiert jeden erdenklichen Trend mitmachen. Nicht selten geht es dabei in erster Linie darum, das einige wenige Geld damit verdienen oder schlicht und einfach auch an Wichtigkeit und Einfluss gewinnen. Gerade wenn es um Tee werden oftmals auch Dinge verbreitet, die so entweder nicht richtig oder schlichtweg nicht ausreichend bewiesen und belegt sind. Besonders wenn es um gesundheitlichen Nutzen oder die Möglichkeit endlich, endlich das Traumgewicht zu erreichen geht, wird gerne Mal „etwas übertrieben“. Fast scheint es, als bräuchte man nur den richtigen Tee zu trinken und schon wäre man rank und schlank und von sämtlichen Erkrankungen befreit. Mehr noch, man genießt einen Jungbrunnen, der einen vor unangenehmen Erscheinungen des Alterns und sogar vor Krebs schützt. Die zweite große Modeerscheinung in Sachen Tee ist fast schon das genaue Gegenteil dieser Gesundheitswelle. Seit einiger Zeit ruft „Bubble Tea“ hierzulande Verbraucherschützer und Ernährungsexperten auf den Plan. Immer wieder wird eindringlich davor gewarnt, dass man damit eine regelrechte Kalorienbombe zu sich nimmt, die mit gesundem Tee außer einer verschwindend geringen Basis nichts mehr gemeinsam hat. Und nun auch noch Alkohol im Tee? Das fatale an solchen Mixgetränken ist meist, dass man wegen des fruchtig-süßen Geschmacks die hohe Konzentration und vor allem auch die Wirkung des Alkohols oft nur sehr verzögert wahrnimmt. Das Getränk schmeckt erfrischend und lecker und wird deswegen nicht selten viel zu schnell getrunken. Wichtig beim Konsum von Alkohol, egal ob pur oder gemixt, ist immer ein verantwortungsvoller Umgang. Wer also bewusst genießt, anstatt unkontrolliert in sich hinein zu kippen, macht nichts falsch. Außerdem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Tee in diesem Moment einfach nur einen guten Partner darstellt, der den Bacardi perfekt ergänzt. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Sämtliche gesundheitlichen Vorteile, die man sonst durch diesen Tee gehabt hätte, sind in dieser Kombination allerdings auch ohne Bedeutung. Ist man sich dessen bewusst, weiß über die Wirkung von Alkohol und möchte einfach nur genießen, feiern, oder was Neues ausprobieren, dann spricht absolut nichts gegen Bacardi Tee, im Gegenteil. Wer ihn einmal probiert hat, wird sicher zum „Wiederholungtäter“.Bildnachweis:© Bailey:Image - Fotolia.com

Bacardi-Tee – Rezept und Zubereitung

Bacardi-Tee ist ein erfrischendes, alkoholhaltiges Tee-Cocktail, der schwarzen Tee mit weißem Rum (Bacardi), Zitrussaft und Zucker kombiniert. Er ist eine beliebte Party-Variante des Eisteesegments und eignet sich für warme Sommertage. Für einen Bacardi-Tee-Cocktail (4 Gläser) werden 400 ml stark aufgebrühter schwarzer Tee (Assam oder Ceylon, ausgekühlt), 150 ml weißer Rum (Bacardi), 100 ml frisch gepresster Zitronensaft oder Limettensaft, zwei Esslöffel Zucker oder Zuckersirup und frische Minzblätter benötigt. Den Zucker im noch warmen Tee auflösen, dann Rum und Zitronensaft hinzufügen. Gut verrühren und über Eiswürfeln in Longdrink-Gläser abfüllen. Mit frischer Minze, Zitronenscheiben und einem Strohhalm garnieren. Für eine kohlenhydratärmere Version kann Agavendicksaft statt Zucker verwendet werden. Eine alkoholfreie Variante ersetzt den Rum durch einen Schuss Vanilleextrakt und etwas mehr Zitronensaft. Bacardi-Tee passt zu Grillpartys, Strandtagen und sommerlichen Feiern.

Wirkung und Genuss von Tee-Cocktails

Tee-Cocktails verbinden die antioxidativen Eigenschaften des Tees mit dem Genuss eines leichteren Alkoholgetränks. Schwarzer Tee enthält Theaflavine und andere Antioxidantien, die auch im fertigen Cocktail vorhanden sind. Die Gerbstoffe des Tees können die Aufnahme von Alkohol im Darm leicht verlangsamen, was zu einer gleichmäßigeren Wirkung führt. Frisch gepresster Zitronensaft liefert Vitamin C und verleiht dem Cocktail seine erfrischende Säure. Rum enthält phenolische Verbindungen aus der Zuckerrohrproduktion. Der Koffeingehalt des schwarzen Tees kombiniert mit Alkohol kann zu einer stimulierenden Mischung führen – daher mit Bedacht konsumieren. Tee-Cocktails sind in der Regel kalorienärmer als süße Fertig-Cocktails aus dem Supermarkt, wenn der Zucker gezielt dosiert wird. Als gelegentliches Genussgetränk für Erwachsene bieten Tee-Cocktails eine kultivierte Alternative zu kommerziellen Mixgetränken.

Geschichte von Tee in der Cocktail-Kultur

Die Kombination von Tee und Alkohol hat eine lange Geschichte. In England war der „Rum Punch" mit Tee im 18. Jahrhundert unter Seeleuten verbreitet. In den Southern States der USA war Arnold Palmer (Eistee mit Limonade) der Vorläufer, bevor John Daly (Arnold Palmer mit Vodka) das Konzept für Erwachsene adaptierte. Long Island Iced Tea – obwohl ohne echten Tee – ist durch sein "Eisteearoma" mit der Teekultur verbunden. In der modernen Cocktail-Szene hat Tee eine Renaissance erlebt: Mixologen nutzen Tees (Oolongs, Rooibos, Matcha) als aromatische Komponenten in hochwertigen Cocktails. Tee-Infused Spirits (Tee-infundierter Gin, Vodka) sind ein wachsender Trend. Bacardi-Tee ist eine unkomplizierte Variante dieses Trends, die auch zu Hause leicht nachzumachen ist.

Häufige Fragen zu Bacardi-Tee

Welcher Tee eignet sich am besten für Bacardi-Tee?
Kräftiger Schwarztee wie Assam oder Ceylon eignet sich am besten. Er hat genug Charakter, um den Rum-Geschmack zu ergänzen. Für eine subtilere Version kann auch Earl Grey mit seiner Bergamotte-Note interessant sein.

Kann ich weißen Rum durch anderen Alkohol ersetzen?
Ja – weißer Tequila (Tequila-Tee), Vodka oder Gin (besonders mit Earl-Grey-Basis) sind interessante Alternativen. Jeder Alkohol bringt sein eigenes Aroma mit.

Wie mache ich Bacardi-Tee alkoholfrei?
Den Rum durch Kokossirup und einen Spritzer Vanilleextrakt ersetzen. Mit mehr Zitronensaft und einem Schuss Maracuja-Saft entsteht ein fruchtiger, alkoholfreier Sommerdrink.

Wie lange hält Bacardi-Tee im Kühlschrank?
Ohne Garnitur hält der fertige Mix im Kühlschrank bis zu drei Tage. Mit frischer Minze und Eiswürfeln frisch servieren, da Eis verwässert und Minze welkt.

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