Sylter Strandtee


Das nicht nur die Menschen aus China oder Japan sondern auch die Ostfriesen eine uralte Teetradition haben, die sie auch heute noch aus Überzeugung pflegen und leben, ist allgemein bekannt. Doch auch die als Urlaubsort, nicht zuletzt bei Promis, so beliebte Nordseeinsel Sylt, bietet eine breite Palette an eigenen Teekreationen. Und einige kann man durchaus als etwas ganz besonderes bezeichnen, nicht nur wegen ihres Namens.

Sylter Strandtee

Was ist drin?

Der Sylter Strandtee etwa ist so ein Beispiel. Dabei handelt es sich um einen Früchtetee. Nun möchte man meinen, dass er vor allem, wie bei Früchteteemischungen üblich, in erster Linie eine Menge Hagebutten und Hibiskus enthält, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Der Sylter Strandtee ist tatsächlich ein Früchtetee, der diese Zutaten nicht nur nicht als Basis verwendet, sondern sogar völlig ohne sie auskommt.

Äpfel, Papaya und Ananas werden für diesen Tee harmonisch kombiniert. Papaya und Ananas werden dafür in Stückchen geschnitten und mit Zucker und Honig so konserviert, dass sie zum einen eine ausreichende Haltbarkeit für den Tee haben, gleichzeitig dem Aufguss aber auch eine angenehme aromatisierte Süße verleihen.

Zu guter Letzt wird noch etwas Vitamin C zugesetzt, was ebenfalls einen doppelten positiven Effekt nach sich zieht. Nicht nur, dass das Vitamin unser Immunsystem unterstützt, es konserviert den Tee gleichzeitig auf eine völlig natürliche Weise und hilft so, dass der Tee möglichst lange aromatisch und lecker wie am ersten Tag bleibt.

Fazit

Weder Hagebutte noch Hibiskus besitzen einen besonders intensiven Eigengeschmack. Gerade deshalb eignen sie sich ja auch so ausgezeichnet als Trägersubstanz für die Aromen anderer Früchte einer Mischung. Trotzdem dürfte es ein ganz besonderes Geschmackserlebnis sein, einmal eine Früchteteemischung völlig ohne die beiden, sonst die Basis bildenden Zutaten zu genießen.

Davon abgesehen ist der Sylter Strandtee ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass es selbst in der uralten Geschichte des Tees immer noch Bewegung und Neuerungen gibt. Es wird stets weiterentwickelt und nach neuen Inspirationen gesucht. Zwar wachsen auf Sylt sicher weder Ananas noch Papaya, doch dies sind sicher zwei Früchte, die sich viele von uns zu Sonne, Strand und Meer vorstellen können. Solche fruchtigen Mischungen schmecken immer auch gekühlt als Erfrischung im Sommer besonders gut, warum nicht auch am Strand? Und während der kalten Jahreszeit warm getrunken, werden die Erinnerungen an den warmen Sand zwischen den Zehen wieder wach. Beach Feeling pur also – made auf Sylt.

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Bildnachweis: Sylter Strandtee © Engels – Fotolia.com

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