Bergperle


Zugegeben, im ersten Moment wirkt es etwas befremdlich, einen weißen Tee mit deutschem Namen zu sehen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass es sich dabei um einen minderwertigeren Tee handelt. Vielmehr ist der deutsche Name wohl aus dem einfachen Grund gewählt, dass sich auch der Teeliebhaber hierzulande sofort ein Bild davon machen, welcher Tee ihn hier erwartet. Die Blätter der Bergperle sind so gerollt, dass sie dank ihrer silbern schimmernden Blattspitzen wirklich an Perlen erinnern.

Bergperle

Inhaltsstoffe

Ebenso wie echte Perlen, möchte auch dieser Tee besonders sorgsam und bedacht behandelt werden. Zu lange Ziehzeiten oder zu heißes Wasser lösen derart viele Gerb- und Bitterstoffe aus den Teeblättern, dass er ungenießbar wird.

Nimmt man darauf jedoch Rücksicht, wird man mit einer herrlich leichten Tasse Tee und einem zart-lieblichen Geschmack belohnt. Dies ist der Tatsache zu verdanken, dass sich bei niedrigeren Wassertemperaturen zuerst die aus unserer Sicht positiven Inhaltsstoffe lösen.

Anbaugebiete

Der Tee, der bei uns unter dem Namen „Bergperle“ erhältlich ist, stammt in der Regel aus der chinesischen Provinz Guangxi. Im Süden der Volksrepublik gelegen, grenzt diese Region direkt an Vietnam und zählt bereits seit 1958 als autonomes Gebiet.

Die Bevölkerung dort lebt überwiegend von der Landwirtschaft. Das subtropische, vom Monsun geprägte Klima bringt besonders fruchtbare Böden hervor. Diesen Wachstumsbedingungen ist es zu verdanken, dass der Teeblätter, zum richtigen Zeitpunkt geerntet, Spitzen mit einem besonders intensiven Silberschimmer haben. Genau die richtigen Bedingungen, um später wie schöne, gleichmäßige Bergperlen auszusehen.

Herstellung

Wie bei jedem weißen Tee, werden auch für die Bergperle nur Knospen und ganz junge Blätter geerntet. Nach leichtem Anfermentieren werden jedoch alle einzeln und in aufwändiger Handarbeit sorgfältig und vorsichtig zu möglichst festen Kugeln gerollt. Erst dann beginnt der Trocknungsprozess.

Im Idealfall erhält man so möglichst gleichmäßige kleine Kügelchen aus Teeblättern und-knospen, die silbern schimmern und so, ganz besonders im Sonnenlicht an glänzende Perlen erinnern.

Fazit

Sicher sind wir es gewöhnt, dass chinesische Teespezialitäten auch einen chinesischen, oder zumindest englischen Namen tragen. Man sollte sich aber unbedingt von der Vorstellung frei machen, dass ein Tee mit deutschem Namen keine gute Qualität haben kann.

Im Falle der Bergperle sind die Teehersteller einfach auf die deutschsprachigen Teekenner eingegangen und haben einen Namen gewählt, der sofort Vorfreude weckt. Die helle Tasse und der zarte Geschmack jedenfalls belohnen diese Entscheidung und liefern den Beweis, dass diese Teesorte zurecht nicht nur wegen ihres Äußeren mit feinen, schimmernden Perlen verglichen wird.

 

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Bildnachweis: Bergperle © lily – Fotolia.com

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