Abnehmen mit Mate-Tee: Funktioniert es wirklich?


Seit jeher werden den unterschiedlichsten Teesorten zahlreiche Fähigkeiten nachgesagt, die sich positiv auf den Körper auswirken, beim Abnehmen helfen, den Appetit zügeln oder zu reiner Haut verhelfen. Auch der immer populärer werdende Mate-Tee soll mit seinen Wirkstoffen für eine verbesserte Verdauung sorgen und auch bei der Diät unterstützend wirken.

Yerba Mate – was ist das eigentlich?

Ursprünglich stammt der Mate-Tee aus Südamerika, wo er vom gleichnamigen Mate-Strauch geerntet wird, damit seine kleingeschnittenen Blätter daraufhin getrocknet und für Aufgussgetränke genutzt werden können. Eigentlich nennt sich der auch hierzulande immer beliebter werdende Mate-Tee Yerba oder auch Yerba Mate, denn in Südamerika wird lediglich das Zubereitungsgefäß als Mate bezeichnet. Streng genommen ist dieser Name für den Tee selbst also falsch. Dort wird er im Übrigen auch als „das grüne Gold“ bezeichnet, ist er doch in Südamerika deutlich verbreiteter als Kaffee und kann mit diesem auch durchaus mithalten, denn sein Koffeingehalt wirkt ebenfalls anregend und belebend. Ob morgens, mittags oder abends, Yerba Mate wird in Ländern wie Argentinien, Brasilien oder Uruguay zu jeder Tageszeit genossen und überzeugt mit seiner Bekömmlichkeit.

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Im Mate-Tee sind zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, dazu zählen beispielsweise die Vitamine A, B1 und C sowie Calcium, Eisen oder Phosphor. Sie sorgen unter anderem dafür, dass Knochen und Zähne gestärkt werden, die Blutbildung gefördert wird oder die Abwehrkräfte des Körpers unterstützt werden.

Abnehmen mit Mate-Tee?

Eine weitere positive Eigenschaft des Mate-Tees ist außerdem seine appetitzügelnde Wirkung, daher hat sich das heiße Getränk unlängst einen Namen als effizienter Diätunterstützer gemacht. Am besten wirkt der Tee, wenn er etwa eine Stunde vor der nächsten Mahlzeit getrunken wird, zudem sorgen Koffein und Saponine dafür, dass der Stoffwechsel gleichzeitig begünstigt wird, wodurch letztendlich ebenfalls ein paar Kalorien mehr verbrannt werden. Tatsächlich ist es sogar so, dass in den Ursprungsländern Südamerikas die frischen Blätter des Baumes genutzt werden, um etwaige Hungergefühle zu unterdrücken. Auch spezielle Yerba Mate-Mischungen sind erhältlich, die speziell zum Zweck des Gewichtsverlusts verkauft werden. Dabei handelt es sich um normalen Mate-Tee, der jedoch mit weiteren Kräutern angereichert ist, die ebenfalls stoffwechselanregend und auch darmregulierend sind. Letzteres ist wichtig, da ein angeregter Stoffwechsel oftmals auch Durchfall begünstigt. Hierbei sollte auch bedacht werden, woher die Blätter kommen und welchen Belastungen sie möglicherweise ausgesetzt sind.

Letztendlich beruht das Prinzip des Mate-Tees darauf, dass der Magen und das Hungergefühl im Prinzip ausgetrickst werden, denn dieser hat für kurze Zeit das Gefühl, voll zu sein. Selbige Methode lässt sich allerdings meist fast ebenso gut mit anderen Getränken wie beispielsweise Wasser durchführen, welches bei reichlichem Trinken ebenfalls für einen vollen Magen sorgt. Übrigens: Wer oft das Gefühl hat hungrig zu sein, leidet nicht selten nur unter Durst. Daher gilt: regelmäßig und nicht zu selten trinken, um das Hungergefühl gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Mate-Tee richtig aufbrühen

Das traditionelle Gefäß des Mate-Tees ist die Kalebasse, eine ausgetrocknete und ausgehöhlte Hülle eines Flaschenkürbisses, aus dem mit einer Bombilla getrunken wird, einem Trinkröhrchen mit eingebautem Sieb. Aber auch in der handelsüblichen Tasse kann das Heißgetränk genossen werden. Bei der Zubereitung sollten jedoch nicht mehr als drei Teelöffel Mateblätter für einen Liter genutzt werden, ansonsten schmeckt das Ergebnis sehr bitter. Ideal zum Kochen ist eine Temperatur, die die 80 Grad nicht übersteigt, denn ansonsten nimmt das Wasser ebenfalls zu viele Bitterstoffe auf. Ziehen darf er dagegen mit fünf bis zehn Minuten relativ lang, wobei der erste Aufguss in der Regel meist etwas bitter schmeckt und in dem Fall oftmals direkt entsorgt wird. Ansonsten eignen sich Milch und Zucker zum Verfeinern, auch beigemischte Aromen werden oftmals verwendet.

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Bildquelle: Mate-Tee © elxeneize – Fotolia.com

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