Yonkon


Rein alphabetisch betrachtet, ist der Yonkon der letzte der japanischen grünen Tees, die erwähnt werden sollten. Was jedoch seine Herstellung und seinen Geschmack betrifft, so wird er häufig als „kleiner Bruder des Tamaryokucha“ bezeichnet. Doch trotz aller Ähnlichkeiten, hat auch diese Sorte es verdient, als etwas ganz besonderes betrachtet zu werden.

Yonkon

Inhaltsstoffe

Da der Yonkon auf gleiche Art und Weise hergestellt wird, wie der Tamaryokucha, sind auch bei diesem Tee die Gerb- und Bitterstoffe im Vergleich zu anderen Sorten, reduziert. So zeichnet sich Yonkon in erster Linie durch einen bestechend angenehm milden Geschmack aus, selbst der Nachgeschmack überzeugt und hinterlässt einen vollständig abgerundeten Gesamteindruck. Was die übrigen, vor allem die gesundheitsförderlichen, Inhaltsstoffe betrifft, so kann man auch in diesem Fall ruhigen Gewissens seiner Lust Nachgeben und ohne Reue genießen. Im Gegenteil, die Wirkungen auf Immun- und Verdauungssystem sind unbestritten positiv.

Anbaugebiete

Auch Yonkon stammt von der Insel Kyūshū und somit vom südlichsten Punkt Japans. Die klimatischen Bedingungen und die Standorte der Teegärten dort, liefern nicht nur für den Tamaryokucha beste Voraussetzungen.
Insgesamt betrachtet spielt Yonkon allerdings eine zu unbedeutende Rolle, dass es außerhalb dieses Gebietes nennenswerte Anbauflächen oder Produktionsstätten gäbe.

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Herstellung

Das Herstellungsverfahren von Yonkon und Tamaryokucha sind absolut identisch. In beiden Fällen werden die Blätter in ihrer Ursprungsform belassen und starkem Dampf ausgesetzt. Der Unterschied beider Sorten liegt darin, dass die Blätter für Yonkon, insgesamt etwas „unruhiger“ sind. Das soll heißen, die Blätter sind nicht ganz so regelmäßig und einheitlich, wie bei Tamaryokucha. Für die Produktion werden insgesamt nur sorgfältigst ausgewählten Blätter verwendet. Am Ende der Produktion werden die Blätter allerdings nochmals von Hand verlesen und die etwas schlechtere Qualität wird dann zum Yonkon.

Fazit

Wer sich bisher nicht an grünen Tee herangewagt hat, oder wer ihn wegen seines leicht bitteren Geschmack eher gemieden hat, sollte einmal einen Yonkon versuchen. Seine angenehme Süße schmeckt so leicht und mild, dass sicher jeder Zweifler und Kritiker schnell überzeugt sein wird. Guter Yonkon ist auch bei uns über Online Portale oder ausgewählte Teehändler zu haben. Da er wegen der weniger gleichmäßigen Blätter sozusagen von schlechterer Qualität ist, kostet er teilweise auch nur rund die Hälfte von Tamaryokucha.

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Bildnachweis: Yonkon – © Denya – Fotolia.com

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