Thymiantee

Thymiantee

Thymian kennen die meisten wohl als wohlschmeckendes Gewürz oder als Bestandteil von Kräutertee-Mischungen. Vor allem in Erkältungs- und Hustentees wird Thymian gerne verwendet. Es gibt ihn jedoch auch pur. Auch in dieser reinen Form bietet uns der Thymian noch jede Menge Heilkräfte. So kann es durchaus sinnvoll sein, bei Erkältungskrankheiten, zumindest hin und wieder, auch mal Thymian pur zu genießen.

Inhaltsstoffe

Thymian besitzt große Mengen an ätherischen Ölen, allen voran das namensgebende Thymol, aber auch weitere Vertreter, wie beispielsweise Geraniol und Limonen. Weiter sind die typischen Flavonoide und Gerbstoffe vertreten. Aber auch Zink kommt in großen Konzentrationen vor. Viele wissen vielleicht bereits, dass Zink gerade in den letzten Jahren als Aktivator für unser Immunsystem immer bedeutender geworden ist und mittlerweile in den Erkältungszeit fast mehr Zinkpräparate genommen werden, als die bisher üblichen Produkte mit Vitamin C. Häufig finden sich auch Kombinationen aus beiden.

Dank dieses regelrechten Gesundheitscocktails an Inhaltsstoffen wirkt Thymian entzündungshemmend und desinfizierend und hilft im wahrsten Sinne des Wortes von Kopf bis Fuß. Angefangen von Zahnfleischentzündungen über Halsschmerzen, Erkältungskrankheiten, sämtliche Arten von Husten bis hin zu Verdauungsschwäche, Durchfall, Leberleiden und Nierenschwäche, hilft Thymian fast schon ganz nebenbei auch noch bei Gicht und Rheuma. Und das ist noch nicht einmal das gesamte Wirkungsspektrum dieser faszinierenden Pflanze.

Selbst Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden sollen durch Thymiantee gelindert werden können und sogar Geburten sollen dadurch, zumindest etwas, leichter und angenehmer werden. Alpträume, Schlaflosigkeit, Nervenschwäche und selbst den berüchtigten Kater nach zu viel Alkoholgenuss können dank regelmäßigem Genuss von Thymiantee gemildert und behandelt werden.

Anbaugebiete

Seine Heimat hat der Thymian in Europa und Afrika, ebenso wie in den gemäßigten Gebieten Asiens. Im Mittelmeerraum ist die Artenvielfalt besonders groß. Kein Wunder also, das man hier Thymian auch gerne in der Küche verwendet und damit zahlreiche Speisen ganz selbstverständlich verfeinert und im Geschmack abgerundet werden.

Herstellung

Für den Tee verwendet man das Kraut des Thymians. Es wird geerntet, wie üblich getrocknet und zerkleinert. So kommt es, häufig auch als lose Ware, in den Handel und ist in Apotheken und bei Teehändlern zu haben, die sich auf Kräuter- und Naturheilkunde spezialisiert haben.

Selbstverständlich kann man sich seinen Thymiantee auch selbst aus dem heimischen Kräutergarten ziehen.

Fazit

Fast scheint es, als sei Thymian ein richtiges Allheilmittel. Dennoch sollte man, übrigens wie immer bei Kräutertees, auch in diesem Fall nicht gänzlich sorglos damit umgehen. Gerade wenn man mit diesem Tee eine Erkrankung lindern oder gar heilen möchte, sollte man unbedingt auch einen Arzt zu Rate ziehen. In einigen Fällen ist vielleicht doch eine Behandlung nach Methoden der Schulmedizin angebrachter oder ab einem gewissen Zeitraum einfach auch notwendig.

Und auch, wenn Thymian beispielsweise die Geburt erleichtern soll, sollte man diesen Tee nicht in zu großen Mengen während der Schwangerschaft trinken und sich darüber auch unbedingt mit seiner Hebamme beraten.

 

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Bildnachweis: Thymiantee © davidasmuth – Fotolia.com

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