Rosmarintee


Rosmarin setzt sich bei uns in der Küche langsam durch. Längst weiß man nicht nur in seiner mediterranen Heimat den herrlich intensiven Geschmack von Gerichten wie etwa Rosmarin-Kartoffeln zu schätzen. Und bei Fleisch harmoniert Rosmarin vor allem mit Lamm besonders gut.

Rosmarintee

Rosmarintee dagegen ist bei uns, wenn überhaupt, eigentlich nur in der Naturheilkunde bekannt. Dies liegt zum einen sicher daran, dass er wirklich enorme gesundheitliche Vorteile bietet und beispielsweise sogar eine Rheuma und Gicht Therapie unterstützen kann.

Inhaltsstoffe

Besonders erwähnenswert bei der langen Liste der Inhaltsstoffe sind beim Rosmarin vor allem die ätherischen Öle, allen voran die Rosmarinsäure. Aber auch Gycolsäure, Saponine und Flavonoide leisten neben zahlreichen Bitterstoffen einen großen Beitrag für unsere Gesundheit. Nicht zuletzt sind auch noch Vitamin C und Harz zu nennen. Letzterer hat einen Hauptanteil am charakteristischen Geschmack dieser Pflanze.

Rosmarintee

Obwohl Rosmarin keinerlei Koffein enthält, wirkt es dennoch stimulierend auf unseren Organismus, wie viele Kräuter. Es regt den Blutkreislauf an und erhöht dadurch sogar die geistige Leistungsfähigkeit. Dennoch regt eine Tasse des Aufgusses keineswegs auf. Im Gegenteil, es wirkt sehr beruhigend und löst Muskelverspannungen. So kann es sogar bei Angstzuständen helfen, wogegen Sportler es eher für äußere Anwendungen präventiv gegen Muskelkater schätzen.

Anbaugebiete

Im Mittelmeerraum, vor allem im westlichen Teil wie etwa in Portugal, wächst Rosmarin bis heute noch als Wildpflanze. Längst wird er jedoch auch landwirtschaftlich kultiviert um ihn so effektiver industriell nutzen zu können. Als Nutz- und Zierpflanze ist Rosmarin schon lange auch bei uns zu finden und viele Liebhaber haben ihn in ihrem eigenen Garten oder sogar einfach auf der Fensterbank.

Besonders wohl fühlt er sich in kalkreichen Böden an sonnigen und überwiegend trockenen Standorten. Als mehrjährige Pflanze ist der Rosmarin dabei besonders pflegeleicht. Einmal im Garten hat man über Jahre hinweg seine Freude daran.

Herstellung

Für den Tee werden selbstverständlich die Blätter des Rosmarins verwendet. Da diese ohnehin sehr klein und schmal sind und kaum Wasser enthalten, ist es nicht zwingend notwendig, sie ausgiebig zu trocknen. Wenn man die Blätter nicht länger aufheben möchte kann man ohne weiteres die frischen Blätter überbrühen. Dazu sollte man auf einen Viertelliter Wasser in etwa einen Teelöffel dosieren und für 15 Minuten ziehen lassen.

Rosmarin-tee ist also ein weiteres, hervorragendes Beispiel dafür, dass man sich Kräutertee perfekt auch selbst herstellen kann. Möchte man ihn lieber kaufen, frägt man am besten in einer Apotheke nach.

Fazit

Sicher wird kaum jemand Rosmarin-tee zu seinem Lieblingstee ernennen und ihn regelmäßig aus purem Genuss trinken. Dennoch schadet es nichts, öfter einmal im wahrsten Sinne des Wortes über den eigenen Tellerrand hinauszusehen und sich zu trauen, etwas Neues auszuprobieren. Rosmarin schmeckt lecker, warum sollte man es dann nicht auch mit Wasser übergießen und einen guten Tee daraus kochen können? Und wenn man seiner Gesundheit damit auch noch etwas Gutes tun kann, umso besser.

Rosmarintee

Bildnachweis: Rosmarintee © gudrun – Fotolia.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.