Ingwertee


Ingwer ist nicht nur als Gewürz weltweit beliebt, auch der Tee findet nach und nach immer mehr Liebhaber. Spätestens seit die diversen Yogi-Tees ihren Weg zu uns fanden, wissen Teefans auch hierzulande den süßlich scharfen Geschmack des Ingwers zu schätzen.

Ingwertee

Inhaltsstoffe

Ingwer versorgt unseren Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffe. Vor allem Kalium, Kalzium und Eisen schlagen dabei mit nennenswerten Konzentrationen zu Buche. Aber auch ätherische Öle und die Verbindungen, die für die Schärfe des Ingwers verantwortlich sind, allen voran das Gingerol, tun uns Gutes. Ihnen ist es nämlich zu verdanken, dass Ingwer sich hervorragend bei Magen-Darm-Erkrankungen eignet und bei Übelkeit und Erbrechen hilft. So wird Ingwertee auch gerne bei längeren Schiffsreisen als Mittel gegen Seekrankheit verwendet. Und selbst die recht häufig vorkommende Schwangerschaftsübelkeit lässt sich mit Hilfe von Ingwertee bestens behandeln. Ganz ohne Medikamente und ohne das Kind zu gefährden.

Bei Erkältungen können die Symptome ebenfalls mit Ingwertee gelindert werden. Inzwischen wurde sogar nachgewiesen, dass Ingwertee, regelmäßig nach einer Mahlzeit getrunken, unseren Stoffwechsel anregt und auf diese Weise sogar eine Diät unterstützen kann.

Anbaugebiete

Die bedeutendsten Kulturen von Ingwer zur industriellen Nutzung liegen in den tropischen und subtropischen Regionen dieser Erde. Während Nigeria zwar die größte Fläche vorweisen kann, wird mengenmäßig in Indien trotzdem mehr produziert. Da die Inder jedoch den größten Teil ihrer jährlichen Ernten für den Eigenbedarf beanspruchen, darf sich China als weltgrößter Ingwer-Exporteur bezeichnen.

Es ist jedoch durchaus möglich Ingwer auch in Mitteleuropa als Zierpflanze im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu züchten. Dabei sollte man allerdings unbedingt beachten, dass diese wärmeliebende Pflanze keinesfalls frosthart ist.

Herstellung

Anders als bei den meisten anderen Tees, für die die Blätter oder Blüten einer Pflanze verwendet werden, kommen beim Ingwertee ausschließlich die Wurzeln der Pflanze zum Einsatz. Diese werden in kleine Stückchen geschnitten, getrocknet und abgepackt.

Bei Ingwer ist es jedoch auch ganz einfach möglich, sich diesen Tee selbst frisch zuzubereiten. Dabei kann man die Intensität und damit auch die Schärfe ganz den eigenen Vorlieben anpassen. Für den Anfang empfiehlt es sich, etwa zwei bis drei dünne Scheiben frischen Ingwer auf 200 ml aufgekochtes Wasser zu geben. Ob man den Tee 15 Minuten oder länger ziehen lässt und ob man danach den Ingwer aus dem Wasser nimmt oder noch weiter ziehen lässt, ist jedem selbst überlassen.

Ein Schuss Zitronensaft und etwas Honig sind gute Möglichkeiten, den Tee etwas zu verfeinern und vielleicht gerade am Anfang den Geschmack angenehmer zu machen.

Fazit

Ingwertee gehört sicher zu den Sorten, deren Geschmack vor allem bei den ersten Malen recht gewöhnungsbedürftig ist. Allerdings lohnt es sich unbedingt, diesen Tee zu probieren. Seine süße Schärfe bereichert die Geschmackserlebnisse, die wir üblicherweise beim Teegenuss haben. Und die gesundheitlichen Vorteile von Ingwer liegen auf der Hand.

 

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Bildnachweis: Ingwertee © PhotoSG – Fotolia.com

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