Cystus Tee


Cistus Incanus, die Cistrose, ist eine uralte griechische Heilpflanze. Die Zistrosen sind in ihrer Heimat Griechenland bereits seit Jahrhunderten ein bekanntes Heilkraut, der daraus gewonnene Cystus Tee wird schon lange gezielt als Radikalfänger und Mittel für die Haut gegen Akne eingesetzt. Seit 10 Jahren etwa erlebt dieser Kräutertee allerdings auch außerhalb der Grenzen Griechenlands einen kleinen Boom. Wissenschaftlern ist es gelungen, seine Wirksamkeit eindeutig und zweifelsfrei zu belegen. Grund genug also, sich auch hierzulande einmal mit der Zistrose und dem Cystus Tee zu befassen.

Cystus Tee

Inhaltsstoffe

Bei einem Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe der Zistrose findet man schnell „alte Bekannte“. Zahlreiche ätherische Öle, Harz, Phenol und Polyphenol findet man durchaus auch in anderen Heilkräutern. Genau diese Mischung macht diesen Tee aber auch so wirksam. Dank der zahlreichen enthaltenen Antioxidantien ist Cystus Tee beispielsweise ein hervorragender Radikalfänger.

Er stärkt aber auch das Immunsystem und hemmt Entzündungen, Viren und Bakterien. Auf den Stoffwechsel wirkt er anregend, fördert sogar die Menstruation und hilft fast schon nebenbei noch bei Erkrankungen wir Durchfall, Husten, Herz-Kreislauf-Problemen und selbst Mundgeruch. Aber auch bei Allergien, Ekzemen und Akne wird Cystus Tee gerne und effektiv eingesetzt. In solchen Fällen ist allerdings häufig eine äußere Anwendung die bessere Alternative.

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Anbaugebiete

Die ursprüngliche Heimat der Zistrose ist wohl eindeutig Griechenland. Längst findet man diese Pflanze allerdings im gesamten Mittelmeerraum und eigentlich überall, wo es sandige Standorte mit viel Sonneneinstrahlung gibt. Hohe Ansprüche an die Nährstoffversorgung stellt die Zistrose, die bis zu einem Meter hoch werden kann, allerdings nicht. Selbst im alten Ägypten wusste man von den Kräften dieses strauchartigen Gewächses und so wurde die Zistrose auch dort nicht nur wegen ihrer schönen Blüten und ihrem charakteristischem Duft geschätzt.

Herstellung

Für den Cystus Tee finden sowohl die Blätter, als auch die Zweige der Zistrose Verwendung. Selbstverständlich müssen sie wegen der besseren Haltbarkeit sorgfältig getrocknet und wegen der besseren Lösung der Inhaltsstoffe im Teewasser etwas zerkleinert werden. Ansonsten gibt es jedoch keine Besonderheiten, die bei der Herstellung, Lagerung oder Zubereitung des Cystus Tees zu beachten wären.Es gibt ihn in Beutel Form oder als loser Tee. Unterschiede machen sich auch sichtbar durch bestimmte Siegel, wie z.B das bio Siegel das viel über die Qualität aussagt.

Fazit

„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.“ Diesen Ausspruch hört man hin und wieder von älteren Menschen oder man liest ihn auch in einschlägigen Naturheilkundebüchern.Es gibt eine Menge Bücher über den cistus incanus Tee. Sicher gibt es in der heutigen Zeit Erkrankungen, bei denen es keine Heilkräuter gibt, die helfen oder auch schnell genug helfen könnten. Eine Tasse zwischendurch neben einer gesunden Ernährung kann manchmal trotzdem Wunder bewirken.

Dennoch kann man eigentlich nur erstaunt sein, wie viele Pflanzen es gibt, deren Inhaltsstoffe uns als Tee etwas Gutes tun können und die so viel mehr zu bieten haben als guten Geschmack und ein angenehmes Gefühl beim Trinken. Es gibt sie auch als Bio Tee. Und immer häufiger ist diese Wirksamkeit inzwischen auch längst wissenschaftlich dokumentiert, wie etwa im Falle des Cystus Tees.

Man lässt sich also keinesfalls auf irgendwelchen „Hokuspokus“ ein oder muss dubiosen Kräutermännchen vertrauen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann gerne auch modernste Wissenschaft zu Rate ziehen.

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Bildnachweis: Cystus Tee © lily – Fotolia.com

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