Bambus-Tee


Zunächst mag es verwundern, warum dieser Tee in der Kategorie Kräutertees geführt wird. Schließlich würde wohl kaum jemand auf die Idee kommen, Bambus, selbst wenn man gerne Bambussprossen isst, zu den Kräutern zu zählen. Dennoch zählen die Hersteller, die solch einen Tee im Angebot haben, ihn ausschließlich zu den Kräutertees, denn da passt er einfach am besten dazu.

Bambus-Tee

Bei diesem Tee handelt es sich also um einen ganz besonderen Kräutertee. Und vor allem zahlreiche Teetrinker, die sich einfach nicht für grünen Tee erwärmen können, freuen sich sehr darüber, dass man Bambustee inzwischen auch bei uns bekommt.

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Inhaltsstoffe

Bambustee enthält zwar absolut kein Koffein, dafür aber jede Menge Vitamine und Mineralstoffe, allen voran Eisen und Kalium. Deshalb ist er sehr magenfreundlich. Überzeugt hat auch seine entwässernde und verdauungsfördernde Wirkung. Da er auch noch entgiftet und die Verdauung anregt, wird er gerne getrunken um Fastenkuren zu unterstützen. Viele seiner Anhänger feiern ihn als Schlankmacher.

Anbaugebiete

Natürlicher Weise stammt Bambus bekannter Weise aus Asien. Aber auch in Australien, Nord- und Südamerika gibt es Bestände, die nicht erst durch den Menschen dort künstlich angelegt wurden. Inzwischen ist Bambus auch in unseren Breitengraden als Zimmerdekoration oder gar als Gartenpflanze recht beliebt. Es gibt sogar Sorten, die frostbeständig sind und so problemlos bei uns überwintern können. Zu Tee wird der Bambus aber ausschließlich in Asien verarbeitet.

Herstellung

Die langen Bambusblätter werden geerntet, getrocknet und in kleine, handliche Stückchen geschnitten. Nun kann der Bambustee bereits pur verpackt oder auch noch gemischt werden. Mischungen mit Fruchtstückchen oder auch Aromen sind sehr beliebt. Den Tee mit heissem Wasser übergiessen, gut ziehen lassen, und fertig ist der Bambustee zum Trinken.

Pur hat der Bambus einen sehr sanften, leicht grasigen, aber auch süßlichen Geschmack. Er erinnert keinesfalls an grünen Tee. Von seinen Anhängern wird der Geschmack des Bambustees häufig so beschrieben, dass er zwar einerseits völlig anders schmeckt, als jeder andere Tee, man aber trotzdem den Teecharakter erkennt.

Fazit

Wer denkt, er hätte schon alles probiert, was die große weite Welt des Tees so zu bieten hat, der wird sich über den Bambustee freuen. Er bietet nicht nur ein neues und ungewöhnliches Geschmackserlebnis, er ist auch noch überaus gesund und steht in seinen positiven Einflüssen auf unseren Körper dem grünen Tee in nichts nach. Im Gegenteil, es zeigen sich sogar noch einige Vorzüge. Durch das fehlende Koffein ist er selbst für empfindlichste Mägen bestens geeignet. Gleichzeitig fehlt dem Bambus aber auch der immer leicht bittere Geschmack, der immer wieder bei grünem Tee kritisiert wird.

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Bildnachweis: Bambus-Tee © Tran-Photography – Fotolia.com

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